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Aktuelles & Agenda

Am Dienstag, 16. Juni, 16 Uhr referierte Guido Berger zum Thema «Wie funktioniert moderne künstliche Intelligenz (KI)?» Die Veranstaltung stiess auf grosses Interesse: Über 170 Besucherinnen und Besucher sassen im  Publikum.

«Künstliche Intelligenz kann nicht logisch denken»

«Sie haben sich ein anstrengendes Thema ausgesucht», begrüsste Guido Berger sein Publikum. Der Digitalexperte von Schweizer Radio und Fernsehen zeigte in seinem Vortrag auf, was moderne künstliche Intelligenz (KI) kann und wo ihre Grenzen liegen.

Anhand verschiedener Beispiele zeigte Guido Berger eindrücklich die Stärken und Schwächen der künstlichen Intelligenz auf: «Was sie gut kann, ist Daten verarbeiten, Muster bilden, reproduzieren». Aber eine KI könne nicht etwas grundlegend Neues erschaffen. Eine weitere Schwäche dieser Systeme: Künstliche Intelligenz wisse beispielsweise bei der Produktion eines Textes nicht, was genau sie ausdrücke. «Logisch denken kann so ein System nicht».

Ein Kind erkennt eine Katze besser als ein KI-System

Ein KI-System müsse mit unvorstellbaren Mengen an Daten gefüttert und trainiert werden, erklärte Berger. Habe ein Kind gelernt, was eine Katze sei, werde es für den Rest seines Lebens Katzen erkennen. Ein KI-System benötige dagegen zahllose Bilder von Katzen und könne sie dennoch nicht zuverlässig erkennen. Darin werden wir Menschen den KI-Systemen noch lange überlegen sein.

Vortrag über künstliche Intelligenz von Guido Berger